A

Ausgewogene Besetzung

 

B

Beste Kameradschaft

 

C

Chancengleiche Vorraussetzung

 

D

Dauerhafte Freundschaft

 

E

Engagierte Öffentlichkeitsarbeit

 

F

Fördernder Gemeinschaftssinn

 

G

Großer Zapfenstreich

Historische Entwicklung und Bedeutung

Alle unverzichtbaren Bestandteile des Großen Zapfenstreiches seien hier aufgeführt

- Einzug der Ehrenformation

- Serenade

- Locken zum Großen Zapfenstreich

- 1., 2. und 3. Kavallerie-Posten

- Gebet

- Abschlagen nach dem Gebet

- Ruf nach dem Gebet

- Nationalhymne

- Abmarsch der Formation mit dem Zapfenstreichmarsch

Die einzelnen Abschnitte sollen nun in chronologischer Reihenfolge erklärt werden!

Der zum Einmarsch der als Ehrenformation fungierenden Fackelträgern gespielte York`sche Marsch von Ludwig van Beethoven erinnert an Graf Yorck von Wartenburg.

Die auf den Einzugsmarsch folgende Serenade ist eine freie Folge von Musikstücken.

Der eigentliche Zapfenstreich beginnt mit dem Kommando: Ehrenformation - stillgestanden. Großer Zapfenstreich. Er geht auf eine Tradition des 17. Jahrhunderts zurück, nach der abends in großen Feldlagern der Landsknechte der aufsichtsführende Regimentsprofoß (etwa: Gerichtsoffizier), begleitet von einem Pfeiffer und einem Trommler, dem sogenannten Spil, mit seinem Stab gegen den Zapfen eines Weinfasses geschlagen hat. Dies war das Zeichen, das Zechen und Würfelspielen einzustellen. Von dem Stabstreich gegen den Zapfen übertrug sich der Begriff -Zapfenstreich- auf das begleitende Signal des Spils, das bei Fußgruppen von Spielleuten getrommelt und bei Reitern von Trompetern geblasen wurde, So hatte ursprünglich jede Waffengattung ihr eigenes Zapfenstreichsignal. Waren mehrere unterschiedliche Regimenter in großen Feldlagern versammelt, so wurden die verschiedenen Signale nacheinander geschlagen bzw. geblasen. In späteren Zeiten wurden die Soldaten durch das Vortragen dieser Signale in die Kasernen zurückbefohlen, gleichsam gelockt. Daran erinnern heute noch das -Locken- der Spielleute mit Trommeln und Pfeife und die sogenannten -Kavallerie-Posten der Trompeter.

Der Große Zapfenstreich in seiner heutigen Form mit Gebet geht auf einen Befehl des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III zurück, der am Abend nach der Schlacht von Groß Görschen im Mai 1813 vom Zapfenstreich der verbündeten russischen Truppen mit gesungenem Vater unser so beeindruckt war, daß er ihn wenig später in seine Armee übernahm. Welcher Choral zur Zeit der Übernahme der Zeremonie gespielt wurde ist nicht bekannt, doch wurde später Gerhard Tersteegens -Ich bete an die Macht der Liebe- unterlegt.

Dadurch wiederholen sich das -Locken- und die -Kavallerie-Posten- im -Ruf nach dem Gebet- der Spielleute und im -Abschlagen nach dem Gebet- des Musikzuges.

Das Deutschlandlied als Nationalhymne wurde ab 1925 fester Bestandteil des Großen Zapfenstreiches, nachdem man bis 1918 in Anwesenheit des Kaisers -Heil Dir im Siegerkranz- gespielt hatte.

H

Humane Freizeitgestaltung

 

I

Intressierte Zuhöhrer

 

J

Jährliche Vereinsfeier

 

K

Kontruktive Ausbildung

 

L

Landschaftsbezogene Brauchtumspflege

 

M

Moderner Sound

 

N

Neuzeitliche Musik

 

O

Objektive Beurteilung

 

P

Problemlose Mitgliederbetreuung

 

Q

Qualifizierter Tambourmajor

 

R

Rationelle Vorstandsarbeit

 

S

Schellenbaum

Seiner Herkunft nach ist der Schellenbaum in den deutschen Heeren nicht als Instrument, sondern als Siegestrophäe aufzufassen, die der Truppe bei besonderen Anlässen symbolhaft als “Fahne der Musik” vorausgeführt wird. Er wurde daher auch nicht von einem Hoboisten, sondern von einem Angehörigen der Truppe getragen.

Der Ursprung eines Schellenbaumes, dessen Name bei uns von den zahlreich angehängten Schellen abgeleitet ist, liegt vermutlich in China, im “Chinesischen Schellenhut”
Mit den Schlaginstrumenten -Trommel, Becken - und dem Triangel (dem Vorläufer der Lyra) wurde er durch rythmisches Schütteln zur taktbestimmenden, charakteristischen Begleitung der melodieführenden Blasinstrumente.

Der Schellenbaum hat seine äußeren Wesenmerkmale erst in den türkischen Heerscharen erhalten. Neben dem Halbmond sind es hauptsächlich die gefärbten Roßschweife, die seine türkische Abstammung unterstreichen.

Der Schellenbaum wurde von einzelnen preußischen Truppenteilen bei ihrer Regimentsmusik erst eingeführt, nachdem sie einen solchen im Laufe der Feldzüge 1813 / 15 erobert oder erbeutet hatten. Als der König seine Erlaubnis zur Führung erteilt hatte (nur für Infantrie und Fußartillerie) wurde es zur Prestige- und Ehrensache, dergleichen Trophäen zu besitzen.

In der Bundeswehr gehört auch der Schellenbaum, mit kleinen heraldischen Änderungen  (schwarz-rot-goldene Roßschweife aus Kunststoff, Bundesadler im Labserum), zum äußeren Erscheinungsbild eines Musikkorps wie in der Nationalen Volkarmee, wo er statt des preußischen Adlers Hammer und Zirkel im Ährenkranze trug.

T

Traditionelle Vergangenheit

 

U

Umfangreiche Vereinsarbeit

 

V

Vollzufriedene Zuhöhrer

 

W

Weiterführende Zielsetzung

 

X

X - beliebige Kommunikation

 

Y

York’scher Marsch

Aus der Feder des großen Komponisten Ludwig van Beethoven stammt dieser Marsch, den er 1809 dem Erzherzog Anton von Östereich widmet.

Das Korps des preußischen Generals von York gibt dem Marsch letzlich seinen bis heute erhaltenen Namen. Die zentrale Dienstvorschrift ZDv 10/8 verfügt das Abspielen dieses Militärmarsches beim Anmarsch zum Großen Zapfenstreich. Für mehrere Verbände der Bundeswehr ist er Truppenmarsch.

Z

Zukunftsweisender Kulturträger

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1. Nacht der Marsch- und Blasmusik im März 2018
incl. Ehrung der Goldjubilare

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ständchen bei den

Goldjubilaren

H. Mikosch / W. Pütz

 

 

 

 

 

 

Einzug in die

Bürgerhalle

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Begrüßung der Gäste

durch den

1. Vorsitzenden

H.-P. Hurtz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tambourmajor

Marcel Vosen

gibt den Takt an !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Andre Steinhäuser

stellt die Musikkapelle

Erftblech vor !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bürgermeister
Sascha Solbach
(Stadt Bedburg)